Was verdient man in der außerklinischen Intensivpflege?

Was verdient man in der außerklinischen Intensivpflege?

Attraktive Vergütung für hohe Verantwortung in der 1:1‑Intensivpflege

Die außerklinische Intensivpflege (AKI) gehört zu den verantwortungsvollsten Bereichen der Pflege – und das spiegelt sich auch im Gehalt wider. Wenn Du als Pflegefachkraft in der 1:1‑Betreuung arbeitest, übernimmst Du die umfassende Versorgung von Menschen mit intensivpflegerischem Bedarf, häufig mit Beatmungspflicht, Tracheostoma oder komplexen neurologischen Erkrankungen. Deine Expertise ist unverzichtbar – und wird entsprechend vergütet.

Inhalt

Mitarbeitende des Jona Intensivpflegedienstes gehen mit einem Kunden im Wald spazieren
Foto: Jona Pflegedienst

Durchschnittliches Gehalt in der außerklinischen Intensivpflege

Als Fachkraft in der AKI kannst Du mit einem durchschnittlichen Bruttogehalt von rund 4.519 Euro pro Monat rechnen. Das entspricht etwa 54.228 Euro jährlich. Je nach Arbeitgeber, Bundesland und Deiner Berufserfahrung kann Dein Einkommen variieren.

Besonders wertvoll sind:

  • Zusatzqualifikationen in der Intensiv-Pflege
  • Erfahrung in der Beatmungspflege
  • Weiterbildungen im Bereich Beatmung, Palliativversorgung oder Schmerztherapie

Diese Spezialisierungen erhöhen nicht nur Deine Kompetenz, sondern oft auch Dein Gehalt.

Zuschläge und Sonderleistungen

Viele Pflegedienste bieten attraktive Zusatzleistungen wie:

  • Nacht‑, Wochenend‑ und Feiertagszuschläge
  • Bonuszahlungen
  • Fahrtkostenzuschüsse
  • betriebliche Altersvorsorge
  • Fortbildungsbudgets

Gerade in der 24‑Stunden‑Versorgung summieren sich Zuschläge schnell zu einem spürbaren Plus.

Warum das Gehalt variiert

Dein Einkommen hängt unter anderem ab von:

  • Deinem Bundesland
  • Deinem Arbeitgeber (privat, gemeinnützig, tarifgebunden)
  • Deiner Berufserfahrung
  • Deinen Zusatzqualifikationen
  • Deinem Einsatzbereich (z. B. Heimbeatmung, Kinderintensivpflege, Erwachsenenversorgung)

In Regionen mit Fachkräftemangel oder bei spezialisierten Pflegediensten liegen die Gehälter oft höher.

Weiterbildung zahlt sich aus – fachlich und finanziell

Viele Arbeitgeber in der AKI investieren bewusst in ihre Pflegekräfte. Fortbildungen in Bereichen wie:

  • Beatmung
  • Notfallmanagement
  • Hygiene
  • Palliativversorgung

machen Dich nicht nur sicherer im Alltag, sondern steigern auch Deine beruflichen Perspektiven und Dein Einkommen.

Warum sich die AKI für Dich lohnt

Die außerklinische Intensivpflege bietet Dir:

  • ein überdurchschnittliches Gehalt
  • eine enge professionelle 1:1‑Beziehung zu Deinen Klientinnen und Klienten
  • ein ruhigeres Arbeitsumfeld als die Klinik
  • echte Wertschätzung für Deine Arbeit
  • flexible Arbeitszeitmodelle
  • langfristige Entwicklungsmöglichkeiten

Du leistest einen unverzichtbaren Beitrag zur Versorgung schwer erkrankter Menschen – und wirst dafür fair und wertschätzend entlohnt.